Stressfrakturen

Die Stressfraktur wird auch Ermüdungsbruch bezeichnet. Sie gehört zu den relativ häufigen - oft aber erst spät erkannten - Überlastungsschäden des Bewegungsapparates. Stressfrakturen treten hauptsächlich im Bereich der unteren Extremität auf und setzen eine häufige, meist zyklische Belastung voraus. Stressfrakturen kommen oft bei Leistungssportlern vor, aber auch bei Soldaten, nach besonders langen Fußmärschen - und werden deshalb auch als "Marschfrakturen" bezeichnet.
Stressfrakturen sind oft auf den normalen Röntgenaufnahmen für lange Zeit nicht sichtbar
  Bild: Röntgen Stressfraktur
     
Die Kernspintomographie (MRI) ist erforderlich um die rasche und richtige Diagnose einer Stressfraktur zu stellen.
  Bild: Kernspintomographie(MRI) Stressfraktur

 

Zur Abklärung müssen Röntgenaufnahmen durchgeführt werden. Die sichere Diagnose erfolgt jedoch durch die Kernspintomographie (MRI).

Die Therapie besteht in der konsequenten Abklärung von eventuellen Fehlstellungen des Bewegungsapparates, die zu einer übermäßigen Belastung führen konnten, sowie der Therapie derselben. Nach Ausschluss von Fehlstellungen wird mit der intensiven physikal. Therapie begonnen, sowie einer Trainingspause, die je nach Symptomen und Schweregrad der Stressfraktur bis zu acht Wochen dauern kann. In der Trainingspause können eventuell andere Sport- und Aufbaurichtungen verfolgt werden.

Für weitere Informationen siehe auch:
Medicine Worldwide: Sportverletzungen

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Leistungssportler

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