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Sportärztlich am Laufenden

Jeder kann Laufen – wir haben es als Kinder schon gelernt. Viele von uns haben es jedoch leider seit der Kindheit wieder verlernt. Als Kind ist Bewegung etwas Natürliches und Notwendiges. Warum gewöhnen wir es uns beim Erwachsenwerden wieder ab?

Unsere natürlichste Fortbewegung ist das Gehen und Laufen. Die technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben uns aber bequemer werden lassen. Nicht nur das wir die meisten und auch manchmal die kürzesten Wege per Auto oder Bahn „passiv“ bewältigen, unterstützen uns im Alltag Rolltreppen und Aufzüge bei unserer Bequemlichkeit.

Die Folge daraus kann man im täglichen Leben auf der Straße deutlich erkennen - Übergewicht! Jetzt könnte man meinen, dass die Kilos zu viel lediglich ein optisches Problem im Auge des Betrachters darstellen – tun sie jedoch keineswegs. Durch wenig bis nahezu keine Bewegung und falsche Ernährung hat sich unsere Gesellschaft ein „gewichtiges“ Problem geschaffen. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), arterieller Hypertonus (Bluthochdruck), Hyperlipidämie (erhöhte Blutfette) und die daraus folgende Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) stellen ein wirkliches Problem für die Zukunft dar – und wenn wir ehrlich sind, ist es bereits jetzt so weit. Alle diese Erkrankungen resultieren zum Großteil aus einer falschen Lebensweise ohne ausgewogener Ernährung und ohne Bewegung. Die Entwicklungen der letzten Monate haben aber auch den Stress im Berufsleben nicht kleiner werden lassen.

Viele meiner Patienten kommen erst dann zu mir, nachdem Ihnen der Hausarzt bzw. Internist ein Medikament „angedroht“ hat. Oft werden in jungen Jahren bereits bestehende Risikofaktoren ignoriert oder zu wenig erst genommen. Richtige Bewegung kann so vieles leisten – lt. zahlreicher Studien das Selbe oder sogar mehr als viele Medikamente. Nur wenn Sie sich nur einmal pro Woche oder sogar pro Monat bewegen und dann eventuell noch mit der falschen Intensität, erreichen Sie in etwa das Selbe, wie wenn Sie ein Blutdruckmedikament in dieser Weise anwenden – sie werden keine positive Wirkung erreichen, sondern lediglich die „Nebenwirkungen“ spüren. Das schöne an Bewegung als Medikament ist, dass es bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen gibt und sie auch noch Spaß an der Bewegung haben werden: „I do not run to add days to my life, I run to add life to my days.“