Nach Steven Typaldos 

Faszien durchziehen netzartig den gesamten Körper und geben ihm Form und Struktur. Sie binden in sich viel Wasser und fungieren somit quasi als Gleitmittel zwischen allen Geweben.

Faszien haben eine sehr hohe Dichte an Schmerzsensoren und sind – wenn sich ihre Form durch Verletzungen oder Fehlbelastung verändert – sehr oft für Schmerzen und Funktionsverlust verantwortlich.

Es gibt 6 verschiedene Arten wie Faszien verletzt werden können, die von der betroffenen Person auf ganz charakteristische Art und Weise beschrieben und gezeigt werden.

Verformungen oder Distorsionen der Faszien können in der klassischen bildgebenden Diagnostik (Röntgen, MRT) nicht sichtbar gemacht werden, daher ist die „Körpersprache“ des Patienten entscheidend- genaues Zuhören und Zusehen, wenn der Patient seine Beschwerden schildert, liefern dem Therapeuten wichtige Informationen.

Aus dieser Art, Probleme zu betrachten, sind sehr effiziente Behandlungsansätze- die „Faszientechniken“ entstanden.

Bei der Behandlung verwendet der Therapeut je nach Art der Verletzung der Faszie charakteristische Handgriffe, um die entsprechende Distorsion zu beheben.

Eine vorübergehende Verschlechterung in den ersten 2-3 Tagen nach einer Behandlung kann vorkommen und ist Teil des Heilungsprozesses.

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